Denksport für Funkamateure, Doofen-Lizenzler und für normale Menschen

 




 

Sehr geehrte Leser!

Wenn man sich verschiedene Funkverbindungen anhört, vorwiegend auf der ultrakurzen Welle, kann man den Eindruck gewinnen, daß einige Leute eine Auffrischung ihrer Intelligenz benötigen. Sozial denkend, wie ich bin, habe ich mir deswegen einfallen lassen, zur Schulung der Intelligenz für alle, also für Alt und Jung, Groß und Klein, Dick und Doof, Dumm und Dämlich diese Seite ins Leben zu rufen.Wie bekannt ist, hat jede Art von Sport die Aufgabe, bestimmte Muskelgruppen oder Fähigkeiten fit zu halten oder zu fördern, wodurch diese Bereiche im Ernstfall zu höheren Leistungen befähigt sind. So möge man diese Seite als ein Trimmgerät für das Gehirn ansehen, auf daß alle, die davon Gebrauch machen, nicht nur eine innere Befriedigung finden, sondern auch eines Tages dazu in der Lage sind, Funkgespräche zu führen, wie sie in den Jahrbüchern für den Amateurfunk immer voller Stolz verheißen werden, also Gespräche und Betrachtungen zu
experimentellen und technisch-wissenschaftlichen Studien, und das alles zum Zweck der eigenen Weiterbildung. Die Befähigung zur Völkerverständigung, die in den Jahrbüchern ebenfalls im Zusammenhang mit dem Amateurfunk vollmundig verkündet wird, sollte nach dem Erlangen eines bestimmten Mindest-Intelligenzquotienten ebenfalls leichter fallen, wodurch ich mir weniger Bedrohungen und Gerichtsprozesse wegen Beleidigung unter sogenannten  Funkamateuren erhoffe.

Weil der Denksport auch Spaß machen sollte, habe ich mir zum Ziel gesetzt, an dieser Stelle vorwiegend solche Problemstellungen zu veröffentlichen, die keine Anforderungen an höhere Mathematik stellen und auch nicht in bürgerliches Wettrechnen ausarten sollen, denn echter Denksport und Intelligenzschulung sollten weitgehend unabhängig von der Schulbildung sein und sich nur mit der Fähigkeit zum logischen Denken befassen. Nur bitte ich um Verständnis dafür, daß ich nicht wie eine Maschine jede Woche eine neues Denksportproblem zur Diskussion stellen kann, weil ich neben meiner Tätigkeit als Alleinbearbeiter dieser gesamten Page auch noch andere Aufgaben im täglichen Leben bewältigen muß.

Die Lösungen zu den hier gestellten Problemen können an das Gästebuch gesandt werden, und wenn sie ernsthaft gemeint sind, werde ich diese Meinungen auch veröffentlichen. Die Lösung, von der ich meine, daß sie die Richtige ist, werde ich direkt hinter dem Denksportproblem verkünden. Schön wäre es, wenn die Einsender von Lösungen nicht zu feige wären, ihre Identität und besonders die Gruppe bekanntzugeben, aus der sie stammen, also ob Funkamateur, Schmalspur-Lizenzler, Einstiegslizenzler, Doofen-Lizenzler, Lizenzloser oder sonstiger Loser. Vielleicht läßt sich dann später eine Statistik erstellen nach dem Motto: Wer ist der Dümmste im ganzen Land? Hier gebe ich's der Welt bekannt! (hi)

Die Schlauberger unter meinen Lesern sollten nicht enttäuscht sein. Auch sie werden an dieser Stelle gebührend hervorgehoben und gewürdigt. Sollte es jemandem meiner Leser einfallen, selbst ein Denksportproblem zur Diskussion zu stellen, bin ich für Vorschläge sehr dankbar und werde diese bei Eignung an dieser Stelle veröffentlichen.


Es grüßt voller Erwartung

DL 6 MQ (Wolfgang Prechter)

 




Hier unser Denkproblem Nummer 1 vom 17. 8. 2009:




Damit eine Funkwelle sich weitgehend unabhängig von der Beschaffenheit der Ionosphäre ausbreitet, hat man die Langwelle, oder noch besser, die Längstwelle ins Leben gerufen. Diese Wellen folgen der Erdkrümmung, und ihre Ausbreitung oder Reichweite ist weniger anfällig für die tageszeitliche Beschaffenheit der Ionosphäre als die der Mittel- oder Kurzwellen.

Man stelle sich vor, ein solcher Sender mit Antenne wird irgendwo in Deutschland aufgebaut, und dank des Aufbaus der Antenne soll der Sender mit einem scharf begrenzten Öffnungswinkel von 25 Grad in Richtung Südost strahlen. Bei genügend großer Leistung ist dieser Sender auch bei den Antipoden zu hören. Das sind die Leute, die so heißen, weil sie uns ihre Füße entgegenstrecken. Sie wohnen also am anderen Ende der Welt, etwa bei Neuseeland. Die Erde hat laut Lexikon einen Umfang von 40 000 Kilometern, wobei die Erdabplattung nicht berücksichtigt werden soll.

Die Frage lautet: Wie breit ist der Funkstrahl, von einigen Ungenauigkeiten abgesehen, bei den Antipoden? Hierzu biete ich vier Lösungen an, von denen Sie, liebe Leser, die richtige herausfinden sollen, zum Ruhme des Amateurfunks.

 

a) bis 10 Kilometer

b) etwa 100 Kilometer

c)  etwa 1000 Kilometer

d) mehr als 5000 Kilometer


Natürlich erwarte ich auch Lösungen, die da lauten: "Es gibt keine Lösung, weil sich auf Deutschlands gegenüberliegender Seite nur Meer befindet, also dort kein Antipode wohnt." Eine solche Lösung wäre aber eine faule Ausrede, denn man kann auch die Leute als Antipoden betrachten, die gegenüber auf einem Schiff herumschwimmen.

 

Es grüßt DL 6 MQ (Wolfgang Prechter)

 

Meine Herren von der funkenden Zunft!

Heute ist der 24.8.9, eine ganze Woche ist vergangen, und es hat noch niemand diese Aufgabe richtig gelöst. Ein Einziger hat sich gemeldet, der sich wenigstens die Mühe zur Lösung gemacht hat, wenn auch die Lösung falsch war.  Ich betone, daß diese Aufgabe keine Scherzaufgabe ist, sondern einen wissenschaftlichen Hintergrund hat. Ich werde fürs Erste nichts daran tun, eine Lösung zu veröffentlichen. Zunächst warte ich auf die angeblich so intelligenten Doofen-Lizenzler, die mir immer besonders an mein schwarzes Herz gelegt wurden. In ihnen ruht all meine Hoffnung, daß diese Aufgabe doch noch gelöst wird. Es hieße, Perlen vor die Säue zu werfen, wenn ich jetzt die Lösung schon veröffentlichen würde, die durchaus wissenschaftlich fundiert ist. Ich möchte zunächst den Beweis erbringen daß nicht nur die Doofen-Lizenzler, sondern auch die Funkamateure der etwas höheren Lizenzklassen kaum noch zu effektiven Denkleistungen fähig sind, und dieser Beweis gelingt mir um so besser, je länger es dauert, bis ich zumindest ansatzweise eine annähernde Lösung in mein Gästebuch geschrieben bekomme. Wenn eine solche nicht eingeht, werde ich vielleicht als Weihnachtsgeschenk die Lösung präsentieren. Inzwischen gibt es, wenn mir der Sinn danach steht, in einigen Wochen eine neue Aufgabe.

Als Trost für alle, die sich nicht trauen, darf ich noch hinzufügen, daß auch ich nicht befähigt bin, alle Denksportaufgaben zu lösen, aber ich interessiere mich zumindest dafür und versuche dadurch, mein Gehirn fit zu halten. Möge diese Verhaltensweise ein leuchtendes Beispiel für alle sein, die sich bisher damit begnügt haben, den Amateurfunk durch flache und kleingeistige Gespräche aufrechtzuerhalten!

 

Euer DL 6 MQ

 

Inzwischen ist der 28.8.9, und es ist immer noch keine Lösung eingegangen. Es hat zwar am 26.8.9 jemand geschrieben, der sich "diplomierter Funkamateur" nennt, der sich aber trotz seiner angeblich so hohen Intelligenz nicht an die Denksportaufgabe gewagt hat und zu feige ist, seine Identität preiszugeben. Das einzige "Diplom", das er vielleicht erworben hat, könnte das auf Seite 2 ganz unten abgebildete DLD sein. Für mehr hat es bei ihm wohl nicht gereicht.

 Wer wagt es also, sein intellektuelles Profil auf dieser Seite zu zeigen? Viel Mut wünscht

DL 6 MQ

 

 


Hoch klingt das Lied vom klugen Mann!

 

Am 27. 8. 9 in den Abendstunden hat es tatsächlich jemand geschafft, die Denksportaufgabe Nr. 1 zu lösen, und dieses vollkommen richtig. Leider hat er kein Rufzeichen angegeben. Er gehört also wahrscheinlich der nichtfunkenden Zunft an. Sein Name ist S. Kirsch. Ihm gebührt mein Dank für seine Mühe und meine Anerkennung. Da bis zur Veröffentlichung der nächsten Denksportaufgabe noch einige Tage vergehen, gebe ich die Lösung erst dann bekannt, denn vielleicht haben noch einige unter den Funkamateuren den Wunsch, Ruhm und Ehre des Amateurfunks dadurch zu retten, daß sie unabhängig von Herrn Kirsch doch noch ihre Lösung einreichen.

 

 73 de DL 6 MQ (Wolfgang Prechter)

 

 

 

Lösung der Denksportaufgabe Nr. 1:

 

Wie ich zwischenzeitlich erfahren habe, hat Herr Kirsch doch die Ehre des Amateurfunks gerettet. Sein Rufzeichen ist angeblich DO2SK. Ich kann das im Moment nicht nachprüfen, will diesem Herrn, er heißt Stefan, aber doch mal vertrauen.

 

Er schrieb: Wenn die Bodenwellen der Erdkrümmung folgen, dann fallen sie auf der anderen Seite der Erde (Polarwinkel = Pi = 180°) wieder zusammen. Das ist eine Folge der Kugelsymmetrie. Also Antwort a: bis 10 km.

 

Gruß, S.Kirsch

 

 

Mein Kommentar:

 

Eigentlich ist alles ganz einfach, und es gab trotzdem Leute, die dieses Problem zur höheren Mathematik auserkoren haben und in den Winkelfunktionen ihr Heil versuchten. Dabei habe ich doch extra in den Vorspann geschrieben, daß mein Denksport kein Ausflug in die höhere Mathematik sein soll, und daß ich nach Möglichkeit kein bürgerliches Wettrechnen veranstalten möchte. Somit mögen die nachstehenden Betrachtungen allen Lesern ein Ansporn sein, sich auch mit Problemen zu befassen, die auf den ersten Blick schwer zu lösen sind.

 

Wenn unsere Erde ein zweidimensionales Gebilde wäre wie ein Stück Papier, hätte man tatsächlich die Winkelfunktionen, die die meisten in der Schule gelernt und wieder vergessen haben, anwenden können. Die Erde hat jedoch eine Kugelgestalt und ist somit dreidimensional. Daher läßt sie sich auch auf glattem Papier nur fehlerhaft darstellen, entweder winkelgetreu, dafür aber nicht längengetreu und umgekehrt.


Denksportaufgabe Nr. 1 ist praktisch auf jedem handelsüblichen und in vielen Haushalten stehenden Globus vorgezeichnet. Man stelle sich vor, der Sender wäre genau am Nordpol installiert. Dann würde das Längengradnetz genau die Breite des Funkstrahls bis zu den Antipoden (in diesem Fall am Südpol) vorzeichnen. Da der 25. Längengrad wahrscheinlich nicht auf dem Globus zu sehen ist, kann man auch jeden anderen Längengrad als Beispiel nehmen. Man nehme daher den nullten und den dreißigsten Längengrad, wenn der angenommene Öffnungswinkel 30 Grad entspricht. Zwischen dem nullten und dem dreißigsten Grad ist also die Gegend mit dem Funkstrahl ausgefüllt. Er wird bei Annäherung an den Äquator immer breiter, ist am Äquator am breitesten und nimmt auf der Südhalbkugel zum Südpol hin immer weiter ab, bis er am Südpol, von einigen Ungenauigkeiten abgesehen, punktförmig zusammenläuft.

 

Da wir unseren Sender aber nicht am Nordpol, sondern in Deutschland stehen haben, müssen wir jetzt nur noch in Gedanken das Gradnetz so verschieben, daß bei uns der Nordpol eingezeichnet ist und in der Nähe von Neuseeland der Südpol, und schon ist die wirkliche Breite des Funkstrahles für seinen gesamten Weg sichtbar.

 

Diese Betrachtung trifft für jeden Öffnungswinkel zu. Sie ist für jede Abstrahlrichtung gleich, und man hat angeblich (das kann ich nicht nachprüfen, weil ich kein Funklabor besitze) beobachtet, daß alle Sender mit Überreichweite, egal, wo sie stehen, bei ihren Antipoden einen vor einiger Zeit noch unerklärlichen Feldstärkezuwachs haben. Dieser Effekt ist auf die oben angestellte Betrachtung zurückzuführen.

 

 

Es grüßt DL 6 MQ (Wolfgang Prechter)

 

 

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... und nun zur Entspannung, weil die Lösung der ersten Denksportaufgabe so lange auf sich warten ließ, für alle Leute mit Schulkindern um die vierte Klasse herum und für alle, die sich gern des Dreisatzes bedienen, nachfolgend die

 

Denksportaufgabe Nummer 2, gestellt am 31. 8. 2009:

 

Leider erlaubt es das Internet nicht, echte, unechte usw. Brüche mathematikgerecht darzustellen, weshalb ich mich im Folgenden einer etwas umständlichen Schreibweise bedienen muß.

 

Ein Ei kostet dreiunddreißig-ein-Drittel Cent. Dann kosten zwei Eier sechsundsechzig-zwei-Drittel Cent. Wieviel kosten anderthalb, also 1,5 Eier?

 

Hierbei dreht es sich nicht darum, mir nur das Ergebnis zu präsentieren, sondern den Weg, wie man am einfachsten auf das Ergebnis kommt, ohne einen Rechner oder Schreibzeug zur Hilfe zu nehmen, damit man anhand dieses Beispiels einem jungen Schulkind praktisches Rechnen ohne Umstand erklären kann. Wer diesen Lösungsgang mit Cent nicht schafft, darf auch mit Pfennigen rechnen.

 

 

Viel Spaß oder auch Ärger wünscht DL 6 MQ.

 

 

 

Schon am 31. 8. 9 hatte jemand namens Hijacker als erster die Aufgabe Nr. 2 richtig gelöst, und die Aufgabe kam ihm ziemlich langweilig vor. Außerdem bezweifelt er, daß es mit halben Eiern so einfach geht. Daher zur Erläuterung: Es handelt sich bei diesem Beispiel um hartgekochte Ostereier, die für den Fieldday eines Ortsverbandes des DARC gekauft werden sollen, aber die Schwierigkeitsansprüche meiner Leserschaft hatte ich wohl etwas unterschätzt. Wenigstens eine Woche lang werde ich diese Aufgabe noch ungelöst stehen lassen, um zu sehen, ob noch weitere Leute es schaffen, den einfachsten Lösungsweg herauszufinden, damit ich weiß, wie hoch das Niveau der nächsten Aufgabe sein darf.

 

Lieber Hijacker, der Du leider nicht angegeben hast, ob Du zur funkenden oder nichtfunkenden Zunft gehörst!

 

Das Langweilige an dieser Aufgabe liegt daran, daß ich noch keine Erfahrung darin habe, welche Art der Denksportaufgaben den Leuten liegt, und welche Art als zu schwierig betrachtet wird. Ich verspreche aber, daß demnächst interessantere Sachen geboten werden aus Physik, Astronomie und Blödelphilosopie. Es wird auch eine Aufgabe dabei sein, in der es um Sex, Intrige und ein strengstens bewachtes Gefängnis geht. Der Nachteil mancher Aufgaben ist der, daß zu einigen eine Zeichnung gehört, die ich vorher noch fertigen muß. Daher weiß ich noch nicht, in welcher Reihenfolge ich die Aufgaben stellen werde, und ich benötige zum Erstellen dieser Aufgaben noch etwas Zeit. Vielen Dank für Deine Kritik, und ich gelobe Besserung!

 

Es grüßt DL 6 MQ (Wolfgang Prechter)

 

5. 9. 2009: Viele Leser haben sich wohl durch die Leichtigkeit der Aufgabe Nr. 2 veräppelt oder beleidigt gefühlt. Mir kam es nur darauf an, ob man sofort erkennt, daß der kleine Umweg von dreiunddreißig-ein-Drittel über sechsundsechzig-zwei-Drittel bis neunundneunzig-drei-Drittel Cent erkannt wird, wonach man dann nur noch durch 2 teilen muß. Bei der nächsten Aufgabe fühlt Ihr Euch hoffentlich mehr gefordert.

73 de DL 6 MQ

 

 



Leider haben mir die meisten der Beteiligten nicht geschrieben, ob sie Funkamateure sind und wenn ja, auf welcher Frequenz ich sie wann mal hören kann. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, daß sich die sogenannten Funkamateure in meinem Umkreis (im Ruhrgebiet) für solche Sachen nicht interessieren, aber nun für alle "Intelligenzler" und besonders für die Philosophen unter ihnen nachfolgend die

 

Denksportaufgabe Nummer 3, gestellt am 5. 9. 2009:

 

 

Ein Wanderer geht morgens um 8 Uhr von A nach B, um im dortigen Gasthof seine halben Eier aus Denksportaufgabe Nr. 2 abzuliefern. Unterwegs geht es mal bergauf, mal bergab, er geht also mal langsam, mal schnell und macht irgendwann, als ihm die Sonne auf den Pelz scheint, eine Mittagspause von unbestimmter Länge, denn er hat keine Uhr bei sich. Zwischendurch beobachtet er auch noch, wie sich zwei Eichhörnchen miteinander paaren und bleibt voller Entzücken stehen. Kurz und gut: Er geht ziemlich unregelmäßig und in einem Tempo, wie es ihm seine Kräfte gerade erlauben. Am Abend desselben Tages kommt er um 20 Uhr in B an, liefert dort im Gasthof seine halben Eier ab und übernachtet im selben Hause.

 

Am nächsten Morgen um 8 Uhr tritt er den Rückweg an. Er nimmt denselben Weg wie gestern, geht wieder ohne Uhr und in unregelmäßigem Tempo. Auch kleinere Pausen zwischendurch genehmigt er sich. Am Abend dieses zweiten Tages kommt er, müde vom Wandern, wieder in A an, legt sich erschöpft ins Bett und kann aber nicht einschlafen, weil ihn die Frage quält, die ihn seit seiner Rückwanderung beschäftigt und ihm keine Ruhe läßt.

 

Diese Frage lautet: Ob ich wohl heute bei meiner Rückwanderung eine Stelle an meinem Weg berührt habe, von der ich sagen kann, daß ich gestern genau zur selben Uhrzeit ebenfalls dort war?

 

Wer hilft diesem müden Wanderer, damit er endlich einschlafen kann, diese Frage exakt zu beantworten? Der Wanderer ist übrigens ein Zweifler und glaubt es nicht einfach, wenn man ihm ein Ja oder Nein als Antwort vor die Füße wirft. Er will einen einwandfreien Beweis für die Richtigkeit der Antwort haben.

 

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Heute ist der 10. 9. 9, und hier kommt die zur Zeit beste und, meiner Meinung nach, trotzdem falsche Lösung. Sie kommt von DO2SK und lautet:

 

 

Da der Wanderer den gleichen Weg hin und zurück nimmt, braucht man nur die zurückgelegte Strecke S(t) zu betrachten:

 

S(t)=Integral(r(t)dt) = Strecke Hinweg; wobei r(t) = Ortskurve des Weges und t  S(t) = Sges - S(t') ; Sges = Gesamtstrecke = konstant

 

gleiche Zeit -> S(8:00 + t) = Sges - S(8:00 + t')

 

umformen mit t=t' (Bedingung für gleiche Zeit) ergibt: S(8:00 + t) = Sges/2; mit t

 

Kleine Verbesserung: Der letzte Satz muss lauten:

 

Dies ist nur gültig, wenn die halbe Strecke innerhalb 12 Std (Dauer des Hinweges) oder schneller zurückgelegt wird.

 

Gruß, DO2SK, S. Kirsch

 

 

Habt Ihr das alles verstanden? Nein? Ich auch nicht! Jetzt brauchen wir jemanden, der uns die Abhandlung von DO2SK näher erläutert. Wie kann man sich nur so unverständlich ausdrücken, und wer weiß, ob dieses Lösungs-Elaborat überhaupt auf seinem eigenen Mist gewachsen ist! Seine Verhaltensweise kann ihren Grund darin haben, daß ich mich immer gegen die Doofen-Lizenzen ausspreche, die nachgewiesenermaßen deswegen entstanden sind, damit auch die Dümmsten unseres Volkes den Amateurfunk betreiben können. Genau danach sieht der Amateurfunk nämlich heute aus. Aber nun zur Sache:

 

Drei Sachen stören mich an der Lösung:

 

1), daß DO2SK für den Rückweg des Wanderers, wenn ich ihn richtig verstehe, die gleiche Zeit wie für den Hinweg voraussetzt,

 

2), daß er in seinem Schlußsatz betont, daß seine gesamte Rechnung nur gültig ist, wenn auf dem Rückweg die halbe Strecke innerhalb von 12 Stunden oder weniger Zeit zurückgelegt wird, und

 

3), daß in der gesamten Lösung kein Ja oder Nein vorkommt. Man weiß also nicht, ob der Wanderer auf seinem Rückweg eine Stelle, wie in der Aufgabe beschrieben, berührt hat, oder nicht.

 

Auf weitere Tatbestände hin habe ich die Lösung nicht nachgeprüft, da sie, zumindest für mich, aus mathematischer Sicht unverständlich ist und vielleicht sogar ein Quäntchen an Unlogik enthält, aber vielleicht findet sich in der nächsten Woche noch jemand, der mir den komplizierten Lösungsweg von DO2SK volksverständlich erklären kann.

 

Ich habe schon bei Aufgabe Nr. 2 geäußert, daß sich Mathematik über dieses Medium sehr schlecht darstellen läßt, weil sich Integrale, Bruchstriche und Ähnliches hier kaum wiedergeben lassen. Daher habe ich solche Aufgaben ausgewählt, die auch für Nichtmathematiker nachvollziehbar sind, und ich verspreche eines:

 

Wenn ich die Wartezeit für diese Aufgabe Nr. 3 als beendet ansehe, werde ich Euch eine Lösung präsentieren, die kaum mathematische Kenntnisse benötigt (bis auf die Fähigkeit, eine Uhr ablesen zu können und sich eine Strecke, in Kilometern eingeteilt, vorstellen zu können).

 

Aus dieser Lösung von DO2SK geht nicht einmal die Beantwortung der Frage hervor, die lautete: Traf der Wanderer unterwegs an eine oben beschriebene Stelle oder nicht? Erst nachdem diese Frage beantwortet ist, sollte die weitere Frage kommen, die da lautet: Warum, oder warum nicht? Wenn auf diese Frage hin dann noch nähere Erläuterungen gegeben werden, habe ich nichts dagegen, aber diese Erläuterungen sollten allgemeinverständlich sein, denn ich habe schon in der Einleitung dieser Seite geschrieben, daß dieser Denksport der Intelligenzschulung dienen soll und deshalb unabhängig von der Schulbildung betrieben werden sollte, wobei er hoffentlich auch noch nebenbei Spaß bereitet.

 

Die Denksportseite soll also keine mathematische Lehrstunde darstellen, sondern die Leute nur zum spielerischen Denken anregen.

 

Daher lasse ich meiner verehrten Leserschaft jetzt noch etwa eine Woche Zeit, sich eine Lösung einfallen zu lassen, die annähernd jeder versteht. Vielleicht schreibt auch mal ein mathematisches Genie, das in der Lage ist, mir eine Erläuterung des Lösungsvorgangs von DO2SK in verständlicher Form darzustellen. Vielleicht nimmt auch DO2SK selbst noch einmal Stellung zu seinem Lösungsgang.

 

Und sollte jemand noch geeignetere und interessantere Denksportaufgaben kennen, dann wäre ich für Vorschläge sehr dankbar, sonst muß ich weiterhin auf meinen Fundus zurückgreifen.

 

Es grüßt DL 6 MQ (Wolfgang Prechter).

 

 Inzwischen ist der 13. 9. 9, das hiermit verknüpfte Wochenend ist vergangen, und es hat sich kein Mutiger gemeldet, der die Lösung dieser Aufgabe Nr. 3 volksverständlich anbieten kann. Wo bleiben die Intelligenzler unter den Funkamateuren, die hier weiterhelfen können?

 

Bis jetzt liefert die mangelnde Beteiligung an der Auflösung der Denksportaufgabe Nr. 3 ein schwaches Bild vom angeblichen Forscher- und Tatendrang der heutigen sogenannten Funkamateure!


Jetzt ist der 28. 9. 9, und ich stelle fest, daß immer noch kein vernünftiger Lösungsvorschlag zur Denksportaufgabe Nr. 3 eingegangen ist. Das wirft die Frage auf, ob die Funkamateure wirklich geistig so verarmt sind, daß sie nicht einmal die einfachsten Denksportaufgaben lösen können. Das würde nämlich bedeuten, daß ich mit dieser Denksportseite Perlen unter die Säue werfe, wodurch die Beschreibung des Amateurfunks in den Jahrbüchern, in denen es heißt,

der Amateurfunk diene technisch-wissenschaftlichen Studien, der eigenen Weiterbildung usw.

ad absurdum geführt wird.

 

Also kann ich meine Leser nur ermuntern: Beteiligt euch rege an der Lösung der Denksportaufgabe Nr, 3, damit ich nicht später behaupten muß, die Doofen-Lizenzler verdienten diese Bezeichnung zu Recht, und die mit den höheren Lizenzklassen seien auch nicht viel besser!

 

Die Lösung der Aufgabe Nr. 3 werde ich ohne Beteiligung der Leserschaft vorläufig nicht veröffentlichen. Ich werde vorläufig auch keine neuen Denksportaufgaben auf diese Seite stellen, weil meine Leser anscheinend gar nicht in der Lage sind, diese geistig zu erfassen und zu verarbeiten. In der Zwischenzeit kann ich mich also in Ruhe dem Ausbau der übrigen Seiten dieser Page widmen, und die Lösung der Denksportaufgabe Nr. 3 werde ich vielleicht als Weihnachtsgeschenk präsentieren, aber dann erst zu Weihnachten 2010.

 

73 de DL 6 MQ (Wolfgang Prechter).

Wir feiern nun den 28. 9. 2010, und endlich ist von DO5VC eine als endgültig richtig anzusehende Lösung eingegangen. Hier sein Elektro-Brief:


Name: Geralf Kirschner


Hallo, Wolfgang,

ich meine, zur Denksportaufgabe 3 (der Wanderer) die Lösung zu haben.

Ja, es gibt genau einen Punkt, an dem der Wanderer zur selben Zeit war. Es ist aber aufgrund des unbekannten zeitlichen Verlaufes und der deshalb unbekannten jeweils erreichten Wegpunkte nicht möglich zu sagen, wo dieser eine Punkt liegt. Wie ich darauf gekommen bin: man stelle sich vor, es starten zwei verschiedene Wanderer jeweils vom Endpunkt der Strecke zur gleichen Zeit und sie bewegen sich aufeinander zu. Dann _müssen_ sie sich zwangsläufig irgendwo treffen und das passiert zur selben Zeit.


Gruß Geralf, DO5VC

Meinen herzlichen Glückwunsch zu deiner richtigen Lösung, lieber Geralf! Wenn ich viel Zeit habe, stelle ich demnächst vielleicht hierzu noch ein Diagramm zur Verfügung, das die Sache von einer ganz anderen Seite betrachtet.

Es grüßt Wolfgang (DL6MQ).

Nachfolgend nun auch meine Version der Lösung mit Hilfe des unten stehenden Diagramms:

 

Die links unten beginnende Kurve zeigt die Bewegung des Wanderers am ersten Tag. Wo die Kurve schwach ansteigt, geht er schnell, weil er in kurzer Zeit, die an den senkrechten Achsen aufgetragen ist, viele Kilometer zurücklegt. Am Kilometerstein 10 ist die Kurve zwischen 12 und 14 Uhr senkrecht. Das heißt: Der Wanderer legt zwischen diesen beiden Uhrzeiten keinen Weg zurück. Wahrscheinlich macht er dann Mittagspause. Um 20 Uhr kommt er an seinem Bestimmungsort bei Kilometer 20 an.

Am nächsten Tag gilt die Kurve, die sich von unten rechts nach oben links bewegt. Hier macht der Wanderer zwischen 16 Uhr und 17.30 Uhr Pause und bewegt sich nicht vom Fleck, weil hier die Kurve senkrecht verläuft. Vorher hat er aber schon um 12 Uhr den Punkt am Kilometerstein 12 erreicht, wo er seine gestrige Kurve kreuzt. Hier liegt also für dieses Beispiel der Punkt, von dem er sagen kann, daß er gestern zu genau derselben Zeit ebenfalls dort war.

Aus beiden Kurven geht hervor, daß der Wanderer anstellen kann, was er will. Er kann es nicht verhindern, daß sich beide Kurven kreuzen und somit der fragliche Punkt erreicht wird, der je nach dem Bewegungsablauf des Wanderers nach rechts oder links im Bild verschoben sein kann.

Denksport Wanderer.jpg (350940 Byte)

 

Damit nicht der Eindruck entsteht, meine Denksportprobleme seien an den Haaren herbeigeholt und hätten nichts mit der rauhen Wirklichkeit zu tun, sei betont, daß bei den Streckenplänen der damaligen Bundesbahn derartige Diagramme wie das oben stehende eine wichtige Rolle spielten, als man die Probleme noch nicht mit Hilfe von Computern lösen konnte.

Wenn nämlich eine eigleisige Eisenbahnstrecke als Problem anstand, auf der zwar wenig Züge verkehrten, sich aber nicht vermeiden ließ, daß sich irgendwo auf der Strecke zwei Züge begegnen mußten, dann erstellte man ein ähnliches Diagramm, wie oben abgebildet. Da man die vorgegebenen Geschwindigkeiten beider Züge und auch die Haltezeit an verschiedenen Haltestellen kannte, konnte man für jeden der sich entgegenfahrenden Züge die entsprechende Kurve in das Streckendiagramm eintragen, und es gab nur einen bestimmten Punkt, an dem sich beide Züge begegnen mußten, nämlich dort, wo beide Kurven sich kreuzen. An dieser Stelle auf der Strecke wurde dann ein zweites Gleis erstellt, damit beide Züge aneinander vorbeifahren konnten.


 

 

Jetzt zur Abwechslung  eine Übungsaufgabe für alle Freunde der rechtsdrehenden und linksdrehenden Momente:

 

Der Vater wiegt 90 kg, die Mutter wiegt 65 kg. Was wiegt das Kindermädchen? Antwort: Das Kindermädchen wiegt das Kind. Aus diesem Grund ist im Folgenden nicht von einem Wiegevorgang, sondern von einem Wägevorgang die Rede, und hier nun die

 

Denksportaufgabe Nr. 4, gestellt am 21. 11. 9:

 

Frau Müller kommt zu Tante Emma in den nach ihr benannten Laden und will für ihren Riesen-Weihnachtsstollen 1kg Mehl kaufen. Voller Entsetzen sieht Frau Müller, daß Tante Emma nur über eine altertümliche Wippwaage (Balkenwaage) nach Bild 1 verfügt, die einen Wägevorgang mit Hilfe von Gegengewichten verlangt.

 

 

 

 

 

 

Diese Waage ist aber, wie in Bild 1 dargestellt, nicht genau im Gleichgewicht, weshalb die rechte Schale herunterhängt. Wenn Tante Emma jetzt, wie in Bild 2 dargestellt, ein 1 kg-Gewicht in die linke Waagschale stellt und rechts das Mehl hineinschüttet, fühlt Frau Müller sich übervorteilt, weil die rechte Schale ohnehin schon Übergewicht hat und der Gleichgewichtszustand sich schon dann einstellt, wenn rechts weniger als 1 kg Mehl in der Schale liegt.

 

Bei umgekehrter Anordnung, wenn links das Mehl liegt (Bild 3), fühlt Tante Emma sich im Nachteil, weil sie das Ungleichgewicht dadurch ausgleichen muß, daß sie, wenn rechts das 1 kg-Gewicht steht, links mehr als 1 kg Mehl in die Waagschale schütten muß, um den Gleichgewichtszustand herzustellen.

 

Damit sich niemand benachteiligt fühlt, überkommt Tante Emma eine Idee, und sie schlägt zwei Wägungen mit einem 500-g-Gewicht (andere Gewichte hat sie nicht zur Verfügung) vor. Bei der ersten Wägung nach Bild 2 steht links das 500-g-Gewicht, und in der rechten Schale ist das Mehl. Die zweite Wägung spielt sich umgekehrt ab, indem nach Bild 3 links das Mehl und rechts das 500-g-Gewicht ist. Bei beiden Wägungen wird durch die genau dosierte Mehlmenge, mal rechts, mal links, die Waage ins Gleichgewicht gebracht. Zum Schluß werden beide abgewogenen Mehlmengen in eine Tüte geschüttet, die Frau Müller nach Bezahlung mit nach Hause nimmt.

 

Die Frage lautet: Hat bei dieser Anordnung der zweimaligen Wägung eine der beiden Damen einen Vorteil oder Nachteil bekommen, und warum, oder warum nicht!

 

 

Es grüßt DL 6 MQ (Wolfgang Prechter)

Nach über vier Jahren hat sich nun endlich der Röhrenpaul unsrer erbarmt und die Lösung eingeschickt. Das Bedauerliche ist nur, daß Röhrenpaul nicht der ehrenwerten Gilde der Funkamateure angehört. Ich finde es schade, daß man sich mit Funkamateuren nicht mehr über derartige Themen unterhalten kann. Vielen Dank, Röhrenpaul!

Röhrenpaul 
E-Mail: habe ich  aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht
Nachricht: Werter Funkfreund,
zur Denksportaufgabe 4 ist mir folgende Lösung eingefallen:

Der Einfachheit halber habe ich angenommen, das Ungleichgewicht zu rechten Seite beträgt 50 Gramm, die man links in die Waagschale werfen muss, damit die Waage im Gleichgewicht ist.
OK:
1. Wiegung: In der linken Wagschale befindet sich das 500g Gewicht, rechts muss ich 450 g Mehl reinschütten, damit sich die Waage im Gleichgewicht befindet. (450g Mahel plus 50g \"Übergewicht\" der rechten Waagschale)
2. Wiegung: In der rechen Waagschale befindet sich das 500g Gewicht, plus des \"Übergewichts\"von 50 g von rechts muss ich also 550 g Mehl in die linke Waagschale werfen, damit sich die Waage im Ausgleich befindet.
Wenn ich die 450 und 550 Gramm mehl der beiden Wiegungen zusammenfasse, habe ich das gewünschte Kilogramm Mehl und alle sind zufrieden.

Es grüßt (kein FA, lediglich ein begeisterter DXer)
 

 



Denksportaufgabe Nr. 5 gestellt am 11. 8. 2011

 

 

Gesetze der Physik in Frage gestellt!

 

Die besten Denksportaufgaben stellt anscheinend das Leben. Anläßlich der Cranger Kirmes, die jedes Jahr im Ruhrgebiet stattfindet, hat das WDR-Fernsehen im August 2011 verkündet, daß dort auch Informationsstände der Universität Bochum (Technische Fachhochschule) zu finden seien, auf denen sich besonders Kinder, aber auch Erwachsene auf physikalischem Gebiet schlau machen können. Einen dieser Stände, die alle ohne einen Ansprechpartner auf dem Kirmesplatz zu finden waren, habe ich fotografiert und stelle ihn hiermit, da alle Welt sich heutzutage mit Umweltthemen befaßt, zur Diskussion.

 

Das untenstehende Bild enthält annähernd die komplette Ansicht der Informationstafel, die sich mit dem Thema "Stromsparen" bzw. "Energiesparen" befaßt

 

 

 

 

Cranger Kirmes 015.jpg (237537 Byte)

 


Das nächste Bild (unten) zeigt in vergrößerter Form, damit es auch lesbar ist, den Teil des Textes, der den Umweltschützern besonders wichtig erscheint. Hier ist deutlich im linken Teil zu lesen, daß der tägliche Strombedarf eines Fahrgeschäftes, wenn seine Beleuchtung mit herkömmlichen Glühbirnen stattfindet, 700 Kilowatt beträgt. Das ist mathematisch gesehen ein Stromverbrauch von 700 Kilowatt / Tag, also 700 kW / Tg.

 

 

 

 

Cranger Kirmes 016.jpg (184515 Byte)

 

Wenn ich also täglich Nahrungsmittel im Wert von 50 Euro verbrauche, dann verbrauche ich 50 Euro pro Tag. Das sind in einem Monat 1500 Euro, wenn der Monat 30 Tage hat. Ein anderes Beispiel: Wenn ich als Tagelöhner täglich 50 Euro verdiene, dann habe ich in einer Woche mit 5 Arbeitstagen 250 Euro verdient und in einem Monat etwa das Vierfache, also rund 1000 Euro. Analog zu dieser Rechnung, so meine ich, muß ich dann auch meinen monatlichen oder jährlichen Bedarf an elektrischem Strom ausrechnen können.

Weil ich meine mathematischen Kenntnisse erproben wollte und ich nicht alles glaube, was Umwelt-Freaks mir erzählen, habe ich daher das obige Plakat wörtlich genommen und die im linken Teil des Textes angegebenen täglichen 700 Kilowatt auf den Jahresverbrauch hochgerechnet, und heraus kam folgendes:

 

Da ein Jahr rund 360 Tage hat und in einem Tag von einem Fahrgeschäft bei Benutzung herkömmlicher Glühlampen angeblich 700 Kilowatt verbraucht werden, wären es in einem Jahr 252 000 Kilowatt, also 252 Megawatt. Um runde Zahlen zu erhalten, nehme man an, daß es von dieser Sorte mindestens 11 Fahrgeschäfte auf dem Kirmesplatz gibt. Die würden im Jahr dann zusammen 2772 Megawatt verbrauchen. Das ist mehr, als das gesamte Kraftwerk Gundremmingen liefert, das laut Internetz das größte deutsche Atomkraftwerk ist und mit 2688 Megawatt immerhin 30 % des gesamten bayrischen Strombedarfs bestreitet.

 

Der Unterzeichner dieses Plakates will uns also anhand der von ihm gelieferten Zahlen  glaubhaft machen, daß ein Kirmesplatz, auf dem 11 der oben aufgeführten Fahrgeschäfte stehen, in der Lage ist, ein Riesen-Kraftwerk wie das in Gundremmingen leerzusaugen, und das halte ich für höchst unwahrscheinlich, wenn ich bedenke, daß die Cranger Kirmes im Ruhrgebiet nicht die einzige ist, die in ganz Deutschland betrieben wird, und daß auf den meisten größeren Kirmesplätzen mindestens 11 Fahrgeschäfte betrieben werden, die zur Beleuchtung mit herkömmlichen Glühbirnen ausgestattet sind.

 

Nach dieser falschen Rechnung sollte man laut Plakat davon ausgehen können, daß alle deutschen Kirmes-Veranstaltungen mehr Strom verbrauchen, als ihn deutsche Kraftwerke überhaupt liefern können, und das scheint doch in höchstem Maße unmöglich zu sein. Hinzu kommt noch die Existenz der vielen Haushalte und Industriebetriebe, die alle in Deutschland viel Strom verbrauchen und nicht in diese Rechnung eingegangen sind.

 

Wenn meine Rechnung des Jahresverbrauches stimmt, - und ich habe das mehrmals durchgerechnet -  müßte Deutschland mit Kraftwerken zugepflastert sein, um den deutschen Strombedarf zu decken.

 

Jetzt weiß ich nicht genau, ob ich mich in meiner Einfalt verrechnet habe, oder ob ich meine gesamten physikalischen Kenntnisse, die ich im Lauf meines langen Lebens erhalten habe, über Bord werfen muß, denn ich könnte den von der Universität Bochum (TFH) vorgegebenen Tagesverbrauch auch auf 10 Jahre hochrechnen und bekäme spätestens dann astronomische Werte.

 

Im untenstehenden Bild, als Teilvergrößerung des oberen, ist auch eine Internetz-Adresse angegeben, unter der man vielleicht nähere Auskünfte über die Berechnung erhalten kann. Ich als Sohn des Volkes bin allerdings zu schüchtern, mich an die TFH (Technische Fachhochschule Bochum) zu wenden, weil ich ohnehin nirgends richtig ernst genommen werde. Vielleicht hilft mir aber jemand bei der Lösung dieses Problems.

 

Cranger Kirmes 018.jpg (183821 Byte)

 

Es grüßt voller Erwartung einer Lösung

 

 DL6 MQ (Wolfgang Prechter).

 

 

Hier eine Lösung zu dieser Denksportaufgabe Nr. 5:

 

Am 15. 8. 2012 kam endlich jemand auf die Idee, zu dem Problem mit Kilowatt und Kilowattstunden Stellung zu nehmen. Deswegen sei unserem Sascha ein besonderes Lob ausgesprochen. Bei der untenstehenden Wiedergabe seines Schriftstückes sind technische Fehler aufgetreten, die ich zu entschuldigen bitte. Er schreibt:

Hallo Wolfgang,

zuDenksport5:

Auf dem Plakat sind wohlpeinlicherweise die Bezeichnungen für Arbeit und
Leistung durcheinandergeraten.
Ich kann mir kaum vorstellen das niemand die lustigen die Rechnereien mit falschen Einheiten bemerkt hat.Vieleicht sind einfach zu wenige Besucher auf der Seite. Andererseits:Fragt man zufällig ausgewählte Passanten nach dem Unterschied von Kilowattstunde und Kilowatt wird man wahrscheinlich in etwa genauso seltsam angeguckt wie jemand der Aussagen wie: \"nur 10 Kalorien\" mit \"Da steht aber 10 Kilokalorien\" kontert.

73, Sascha 

 

Hier noch meine Meinung, um die Tragik dieser technischen Berichterstattung seitens der Technischen Fachhochschule Bochum zu verdeutlichen:

Es ist ein Trauerspiel, daß sogar Wissenschaftler sich nicht mit den Maßeinheiten auskennen und Kilowatt mit Kilowattstunden verwechseln. Sie sollten einmal auf ihrem Haushalts-Stromzähler nachsehen, welche Maßeinheit als Einheit des Verbrauches dort aufgedruckt ist. Jeder Haushalt zahlt nämlich nicht für die Kilowatts, die er verbraucht, sondern für die Kilowattstunden, weil Kilowatts nur dann zum Verbrauch elektrischer Arbeit beitragen können, wenn sie eine gewisse Zeit lang am Lichtnetz hängen, also eingeschaltet sind. Es sei allen Funkamateuren und besonders diesen "Wissenschaftlern", die das oben abgebildete Plakat verbrochen haben, ins Tagebuch geschrieben, daß man nicht für die vielen Glühbirnen zu je 100 Watt Leistungsangabe die Rechnung vom Stromversorger bekommt, sondern dafür, wie viele dieser Glühbirnen (im Fachausdruck: Glühlampen) wie lange im Berechnungszeitraum eingeschaltet sind.

Hier habe ich den Ausdruck "Glühbirnen" verwendet, weil viele Leser wahrscheinlich mit dem fachgerechten Ausdruck "Glühlampen" nicht verstehen, was ich hier aussagen will.

Es sei also darauf hingewiesen, daß der Aufdruck auf einer Glühbirne in Watt die Leistung angibt, die diese "Birne" verbraucht, wenn sie eingeschaltet ist. Was die Birne allerdings verbraucht, ist die Arbeit des elektrischen Stroms, gemessen in Kilowattstunden. Wenn eine solche Birne mit einem Aufdruck von 100 W (100 Watt) also innerhalb eines Tageszeitraumes gar nicht eingeschaltet ist, verbraucht sie 100 Watt mal Null Stunden, und das sind 100 mal Null gleich null Wattstunden oder auch null Kilowattstunden am Tag, und hierfür muß der Verbraucher nichts zahlen.

Ist diese 100-Watt-Birne jedoch 12 Stunden am Tag eingeschaltet, verbraucht sie 100 Watt mal 12 Stunden gleich 1200 Wattstunden an diesem Tag. Das sind 1,2 Kilowattstunden für diesen einen Tag, die auch bezahlt werden müssen. Diese Kilowattstunden berechnen sich aus Leistung in Watt mal Zeit in Stunden. Leistung mal Zeit ergibt Arbeit, die gleichzusetzen ist mit Energie, die man dem Stromnetz und damit dem Elektrizitätsversorger entnimmt, und genau diese Arbeit läßt sich der Stomerzeuger bezahlen. Daher ist auf jedem normalen Zähler die verbrauchte Arbeit in kWh (Kilowattstunden) abzulesen.

Unsinnigerweise wird von der Technischen Fachhochschule Bochum auf dem Plakat behauptet, daß ein durchschnittliches Fahrgeschäft täglich eine Leistung von 700 Kilowatt verbraucht. Das ist genauso unsinnig wie die Behauptung, daß ein Auto, bei dem als Leistung 100 PS (Pferdestärken) angegeben ist, täglich 100 PS leistet. Das wären laut Berechnung der FH Bochum nach 10 Tagen 1000 PS, nach 20 Tagen 2000 PS und so weiter. Diese falsche Berechnung tut so, als würde sich die Leistung jeden Tag aufsummieren.

Aufsummieren über einen Zeitraum kann sich aber nur die Arbeit, die ein Kraftfahrzeug leistet, indem es z. B. jeden Arbeitstag eine Tonne Material 10 Kilometer weit irgendwohin transportiert. Dann hätte es nach zwei Tagen bei gleichem Arbeitstempo zwei Tonnen des Materials über dieselbe Strecke transportiert usw. Für diese Transportarbeit würde sich der Eigentümer des Kraftfahrzeugs bezahlen lassen, aber nicht für die Leistung von 100 PS, die in den technischen Daten des Fahrzeugs angegeben ist. Dieselbe Arbeit ließe sich auch mit einem Kraftfahrzeug von 200 PS bewältigen. Wenn dieses ebenfalls täglich eine Tonne Material 10 Kilometer weit transportiert, würde es dieselbe tägliche Transportarbeit verrichten wie schon oben für das 100-PS-Fahrzeug durchgerechnet. Die doppelte Leistung, die beim 200-PS-Fahrzeug in den Fahrzeugpapieren vermerkt ist, bringt hier keinen Vorteil, weil es im Endeffekt auf das ankommt, was man am Schluß des gesamten Arbeitsprojektes als transportiertes Material sehen kann, und das ist im Gesamten die verrichtete Arbeit, die der Auftraggeber bezahlen muß. Beim elektrischen Stromverbrauch ist es genauso:

Bezahlt werden muß vom Verbraucher die vom Strom verrichtete Arbeit, die sich in Kilowattstunden (kWh) mißt, aber nicht die auf den elektrischen Glühbirnen aufgedruckte Leistung in Watt..

Wenn man also im Winter ein Zimmer seiner Wohnung elektrisch heizen will, kann man z. B. wählen, ob man einen einzigen Heizer von 2 Kilowatt Leistung oder zwei Heizer von je einem Kilowatt Leistung in Betrieb nimmt. Für beide Beispiele benötigt man genau dieselbe Zeit, um das Zimmer auf eine bestimmte Gradzahl aufzuheizen. Wenn man zum Erreichen dieser bestimmten Temperatur genau eine Stunde braucht, dann ergibt sich in diesen beiden Fällen rechnerisch derselbe Stromverbrauch, nämlich 2 Kilowatt mal einer Stunde, also 2 Kilowattstunden, die als Verbrauch in beiden Beispielen anschließend auf dem elektrischen Zähler abzulesen sind. Es ist also dieselbe elektrische Arbeit verrichtet worden.

Wenn man jedoch nur einen einzigen Heizer von einem einzigen Kilowatt Leistung für die Aufheizung des Zimmers auf dieselbe Gradzahl benutzt, benötigt man, unter der Voraussetzung, daß das Zimmer vollkommen wärmeisoliert ist, daß also in der Aufheizzeit keine Wärme nach außen abfließt, genau die doppelte Zeit des vorangegangenen Beispiels, in dem in beiden Fallen mit zwei Kilowatt geheizt wurde. Rechnet man sich für diesen Ein-Kilowatt-Vorgang den erforderlichen Verbrauch aus, den der Zähler anzeigen würde, dann multipliziert man die Leistung von einem Kilowatt mit den zwei Stunden, in denen der Heizer eingeschaltet ist. Das Ergebnis lautet dann: 1 Kilowatt mal 2 Stunden gleich 2 Kilowattstunden. Das Resultat ist das gleiche wie im Beispiel davor, weil die verrichtete elektrische Arbeit die gleiche ist, denn man hat dasselbe Zimmer um dieselbe Temperaturdifferenz erhitzt, unabhängig davon, ob man eine Zwei-Kilowatt-Heizquelle oder eine Ein-Kilowatt-Heizquelle benutzt hat, und die Stromrechnung wäre in beiden Fällen gleich.

Bei der TH Bochum jedoch erhöht sich jedoch laut Plakat die verbrauchte Leistung um 700 Kilowatt "täglich". Das wären nach zwei Tagen 1400 Kilowatt, nach drei Tagen 2100 Kilowatt usw. Wenn die Rechnung dieser "Wissenschaftler" richtig wäre, hätte sich die verbrauchte Leistung nach wenigen Tagen bis Wochen in unberechenbare Größen erhöht und man brauchte für die Übertragung einer solchen Leistung elektrische Leitungen von der Dicke, die ein Wolkenkratzer an Höhe hat, und diese erforderliche Dicke würde jeden Tag zunehmen, weil das Plakat von einem täglichen Bedarf spricht.

Die bis jetzt beleuchteten Betrachtungen beziehen sich nur auf den linken Teil des oben abgebildeten Plakates. Sieht man sich den rechten Teil ebenfalls an, fällt auf, daß dort ausgesagt wird, daß man durch LED-Technik anstelle von Glühbirnen den täglichen Strombedarf auf 300 Kilowatt herabsenken kann. Das bedeutet, daß es sich bei dieser Energiebetrachtung der Technischen Fachhochschule Bochum nicht um einen Druckfehler oder menschlichen "Ausrutscher" handelt, sondern um pures Unwissen, und dieses von sogenannten Wissenschaftlern. Hieran sieht man, daß das unwissende Volk von oben herab nach Strich und Faden belogen, betrogen und durch haltlose physikalische Angaben irregeführt wird, in diesem Fall wahrscheinlich von fanatischen Umweltschützern, die uns viel von umwelttechnischen Dingen erzählen wollen, aber nicht einmal die dazu erforderlichen Maßeinheiten kennen..

Ich bin mit meinen Überlegungen am Ende und frage mich, wie ich meine Rechnungen noch anders und anschaulicher den "Wissenschaftlern" der Fachhochschule klarmachen soll. Vielleicht fällt einem meiner Leser eine noch einfachere Methode ein, den "Wissenschaftlern" das Ohmsche Gesetz zusammen mit den Größen von Energie, Leistung und Arbeit zu erklären.

Wenn aber schon Wissenschaftler einen solchen Unsinn, wie hier auf dem Plakat zu sehen, an die Öffentlichkeit bringen und niemandem außer mir und diesem Leser Sascha dieser Unsinn auffällt, wie mag es dann mit dem Wahrheitsgehalt der Aussagen von Wissenschaftlern, Lobbyisten und Politikern bestellt sein, die auf allen möglichen anderen Gebieten ständig durch Meinungsmache einen Einfluß auf das Volk ausüben!

Das fragt sich Wolfgang, DL6MQ.

 



Am 22. 2. 2016 erreichte mich noch diese verspätete Stellungnahme zu Denksportaufgabe Nr. 5:

Der unten abgebildete Brief erreichte mich per Schneckenpost, also nicht über meine Page. Daher hatte ich zunächst Hemmungen, diesen Brief abzulichten und hier zu veröffentlichen, aber ich nehme an, der Schreiber hat nichts dagegen, wenn ich an dieser Stelle seine Meinung über die physikalischen Begriffe der Arbeit und Leistung wiedergebe. Der Schreiber ist übrigens pensionierter oder noch tätiger Lehrer u. a. für Physik. Man beachte besonders seine vierte Zeile, in der er aussagt, daß die Aussage des  abgebildeten Plakates von der Universität Bochum falsch ist.






Zu den Denksportaufgaben Nummer 4 und 5 schrieb mir ein Leser am 13. 5. 2012 folgendes:

 

Werter Funkerfreund
Was ist nun mit dem Mehl, gibt's da noch keine
Lösung ?
Zu ihrem Kraftwerksproblem auf der Kirmes kann ich ihnen und unserer Regierung leider nicht weiterhelfen.
Aber ich mutmaße, daß keiner das Energieproblem sinnvoll löst, der eigentlich dafür verantwortlich sein soll.

Ich wollte mutmaßen, daß keine von den beiden Damen "drauflegt" sondern so korrekt 1000g abgewogen werden.
Wie soll ich sagen ???
1.Wiegung:Bild2
500(Gewich-t)=Mehl-­Waageungenauigkeit)
2-.Wiegung:M=500+x
Alles in eine Formel gebracht:
1000=M-x+500+x
beide x mit den jeweiligen Vorzeichen kürzen.
Dann erhält man 1000=unbekannte Menge Mehl + 500
Also geht die Summe auf , oder .
...

Meine Antwort hierauf lautet:

Sehr geehrter Denksport-Interessent!

Seien Sie gepriesen, denn seit Jahren hat sich niemand meiner Leser in meiner Page so weit durch die Seiten geb
lättert, daß er schließlich auf der Denksportseite gelandet ist. Anscheinend interessieren sich die modernen Funkamateure nicht mehr für Probleme, die zum Denken anregen. Das Resultat dieser Gesinnungs-Strömung sehe ich im Zustandekommen der Doofen-Lizenzen und daran, daß an jedem Wochenend überwiegend Stationen anzutreffen sind, die nur noch sinnlose Nummern verteilen oder diese sammeln. Diese Tätigkeit nennt man Contest, und sie ist nicht geeignet, Sinn und Wert des Amateurfunks zu fördern.

Nun zu Ihren Anfragen, zunächst zu Denksportaugebe Nr. 4, das Tante-Emma-Problem betreffend. Hier soll Mehl abgewogen werden und weder die Tante Emma noch die Kundin benachteiligt werden. Ihre Rechnung betrachte ich als unklar und damit falsch. Es bleibt bei Ihrer Rechnung eine 500 übrig, die ich nicht zuordnen kann. Meine Frage an Sie: Handelt es sich hier um 500 Gramm, um 500 Kundinnen, um 500 Gewichssteine für die Waage oder worum?

Das kommt davon, wenn man Rechnungen ohne Maßeinheiten aufstellt. Zur genauen Beurteilung bitte ich also, hinter jede Zahl Ihrer Rechnung die dazugehörige Maßeinheit zu schreiben. Ihre allerletzte Zeile der Rechnung ist auf jeden Fall falsch, denn 1000 kann nicht eine unbekannte Menge plus 500 sein. Dann wäre nämlich die "unbekannte Menge" bekannt, weil sie genau 500 beträgt.

Nun zu Denksportaufgabe Nummer 5: Den Sinn dieser Aufgabe scheinen Sie vermutlich ganz falsch verstanden zu haben. Hier handelt es sich nicht darum, zu erkennen, daß unsere Politiker mit dem Energieverbrauch nicht umgehen können, sondern um ganz einfache Physik, die auf dem Ohmschen Gesetz fußt.

In dem von mir fotografierten Plakat handelt es sich ganz einfach um falsche Behauptungen bezüglich der Energie-Physik, die von der Universität Bochum aufgestellt werden und keineswegs dazu dienen können, dem Volk den Einblick in die Physik zu erleichtern. Die auf diesem Plakat aufgestellten Behauptungen sind so unsinnig wie die Aussage: "Bis man die Energie-Problematik in den Griff bekommt, dauert es noch Lichtjahre."

Mit diesen auf dem Plakat aufgestellten Behauptungen kann man nämlich jeden Unsinn ausrechnen und somit den mathematischen Beweis der Richtigkeit dieses Unsinns liefern. Herausgefunden werden sollte lediglich die Lösung zu der Frage: "Wo wird auf diesem Plakat eine völlig falsche physikalische Behauptung aufgstellt".

Ich als DL 6 Mäuse-Quäler behaupte ganz einfach, daß es einer höheren Lehranstalt unwürdig ist, mit derart falschen Behauptungen das Volk zu verunsichern. Daher liefert für mich das abgebildede Plakat den Beweis für meine Behauptung:

Glaubt nicht alles, was sogenannte Wissenschaftler dem Volk weismachen wollen!

Es grüßt Sie, die Wissenden und die Unwissenden

DL6MQ, Wolfgang Prechter